Kultur : Hamburg: Kammerspiele sollen ihr Profil erhalten

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Der Leiter des Altonaer und des Harburger Theaters, Axel Schneider, will die Hamburger Kammerspiele übernehmen, wenn für dieses Haus wie bisher Subventionen in Höhe von 932 000 Euro aus der Staatskasse kommen. Das teilte Schneider am Freitag mit. Über den Vertrag mit dem Hausbesitzer der Kammerspiele, Jürgen Hunke, sei Einigung erzielt worden. Schneider würde zum Beginn der nächsten Saison eine DreierDirektion antreten und das Team Ulrich Tukur/Ulrich Waller in den Kammerspielen ablösen. Waller und Tukur steigen im Herbst in das St. Pauli Theater an der Reeperbahn ein. Sie hatten nach Auseinandersetzungen mit Hunke die Leitung der Kammerspiele aufgegeben. Kürzlich war auch der Plan gescheitert, den Schauspieler Dominique Horwitz als Theaterchef einzusetzen. „Ich freue mich sehr über die Einigung zwischen Herrn Schneider und Herrn Hunke“, sagte Hamburgs Kultursenatorin Dana Horáková. Es sei wichtig, die Tradition der Kammerspiele fortzuführen. Schneider will das eigenständige Profil der Kammerspiele bei Nutzung gemeinsamer betrieblicher Strukturen mit dem Altonaer Theater sichern. dpa

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