Kultur : Hannover streitet um die Zukunft seines Schauspiels

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Der Streit um die MillionenEinsparungen am Staatstheater Hannover und die Zukunft von Schauspiel-Intendant Wilfried Schulz geht weiter. Nachdem Schulz damit gedroht hatte, seinen Vertrag nicht zu verlängern, verteidigte Kulturminister Lutz Stratmann (CDU) gestern im Landtag die Etatkürzungen um rund 2,7 Millionen Euro. Die Opposition warf ihm vor, er spare die Theater kaputt, auch wenn das Ministerium inzwischen die Frist für die Kürzungen bis 2006 verlängert habe. Intendant Wilfried Schulz hatte am Dienstag im Aufsichtsrat gedroht, seinen Vertrag unter diesen Bedingungen nicht über das Jahr 2005 hinaus verlängern zu wollen. Allerdings willigte er auf Bitten Stratmanns ein, bis zur kommenden Woche noch gesprächsbereit zu sein und mit seiner Entscheidung bis dahin zu warten. Schulz wird als Kandidat für die Nachfolge von Tom Stromberg als Intendant des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg gehandelt. Strombergs Vertrag läuft 2005 aus. dpa

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