Kultur : Hans-Sahl-Preis: Lorbeer für Kertész

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Der Hans-Sahl-Preis 2002 wird dem ungarischen Autor Imre Kertész verliehen. Die mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung vergibt der Autorenkreis der Bundesrepublik; sie wird Kertész für sein Lebenswerk zuerkannt. Der 1929 in Budapest geborene Kertész wurde 1944 in das KZ Auschwitz deportiert und im Mai 1945 im KZ Buchenwald von den Amerikanern befreit. Als sein Hauptwerk gilt „Roman eines Schicksallosen“, der zunächst kaum beachtet 1975 in Ungarn erschien. Zu seinen anderen Werken gehören „Kaddisch für ein erstgeborenes Kind“ (1989), „Galeerentagebuch“ (1992) und „Fiasko“ (1999). Die Preisverleihung findet am 9.Oktober in Berlin in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund statt. dpa

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