Kultur : HEIKE MAKATSCH

Christian Schröder

Es ist der ultimative Liebesschwur, das Versprechen, gemeinsam durch dick und dünn zu gehen, in guten und in schlechten Tagen: „Stand By Your Man“. Man hat die energische, leicht krächzige Stimme noch im Ohr, mit der Heike Makatsch den Country-Klassiker in Detlef Bucks Knastkömodie „Männerpension“ schmetterte. Genau zehn Jahre ist das jetzt her. Ihre Rollen wurden größer, in „Aimée und Jaguar“ spielte sie ein jüdisches Mädchen, das sich im Kriegs-Berlin verstecken muss, in Doris Dörries Kammerspiel „Nackt“ kämpfte sie um eine verflossene Liebe. Makatsch lernte Noch-nicht-James-Bond Daniel Craig kennen, zog zu ihm nach London, drehte englische („Tatsächlich ... Liebe“) und amerikanische Filme („Resident Evil“). 2004, die Beziehung mit Craig war zerbrochen, kehrte sie nach Deutschland zurück, zog nach Berlin und sang in der Tragikomödie „Almost Heaven“ noch einmal Country-Songs: „Jolene“, „Country Roads“, „I’ll Never Get Out Of This World Alive“. 2007 wird ihr Jahr werden. Im Frühjahr bekommt Heike Makatsch ein Baby, im Herbst soll sie für einen Kinofilm die Knef spielen. Wenn es eine Schauspielerin gibt in Deutschland, die das schaffen kann, dann ist es die Makatsch.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben