Kultur : Heißer Herbst: drei Berliner Kunstmessen

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Der KunstHerbst wird heiß, und er kündigt sich schon jetzt an. Nicht nur geht das Art Forum Berlin vom 29. September bis 3. Oktober in die zehnte, die Jubiläums-Runde, wieder in den schönen Ermisch-Hallen am Funkturm, und diesmal mit einer Extra-Halle für 17 Erstteilnehmer und einer Sonderausstellung „Temporary Import“, die ausländische Künstler präsentiert, die in Berlin leben.

Es ist aber auch Konkurrenz entstanden. Die Berliner Liste, im vergangenen Jahr gegründet, um jüngere Kunst zu günstigen Ausstellungskonditionen auf den Markt zu bringen, geht in die zweite Runde, und zwar im ehemaligen Umspannwerk Kopenhagener Straße: 42 Galerien und fünf Projektstände aus neun verschiedenen Ländern stellen in Partnerständen aktuelle Kunst aus, inklusive Messelounge, für die extra eine Berliner Eckkneipe in die Ausstellungshallen verlegt wird. Und noch eine dritte Kunstmesse ist zeitgleich auf den Plan getreten: „Preview Berlin. The emerging art fair“ findet in den Räumen der Backfabrik am Prenzlauer Berg statt. Gegründet wird sie von den Galerien Förderkoje, Jarmuschek und Partner, Kuttner Siebert und loop-raum für aktuelle kunst, die im vergangenen Jahr noch an der Berliner Liste beteiligt waren. „Emerging Artists“ will man zeigen, junge Künstler, deren Kunst noch zu erschwinglichen Preisen zu haben ist. Jeder weiß: Konkurrenz belebt das Geschäft. til

www.art-forum-berlin.de,

www.berliner-liste.org,

www.previewberlin.de

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