Kultur : Herbstzeitlose: „Musikfest Berlin“ beginnt

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Morgen fängt das Musikfest Berlin an, das, im Sommer 2005 erstmals von den Berliner Festspielen und der Stiftung Berliner Philharmoniker ausgerichtet, nun abermals Klassik auf Spitzenniveau und mit den besten Ensembles der Welt bietet. Die Nachfolge-Veranstaltung der herbstlichen „Festwochen“ beginnt mit einem Konzert des Philadelphia Orchestra unter Christoph Eschenbach. Bis zum 17. September dann treten hiesige und auswärtige Ensembles in die alte Tradition des musikalischen Wettstreits: Das Deutsche Symphonie-Orchester, die Staatskapelle und die hiesigen Philharmoniker spielen ebenso wie das Cleveland Orchestra, das Mahler Chamber Orchestra oder das City of Birmingham Symphony Orchestra.

Abende mit dem Ensemble Resonanz, dem Kuss Quartett oder dem Minguet Quartett halten dagegen und zeigen, wie sich die symphonische Idee in der Kammermusik nach innen wendet. Das klassisch-romantische Repertoire wird durch eine gediegene Auswahl aus Moderne und jüngerer Zeit ergänzt: Werke von Mozart, Mendelssohn-Bartholdy und Mahler erklingen, doch werden auch Stücke von Henze, Birtwistle oder Saariaho gespielt. Matthias Pintschers Flötenkonzert „Transir“ kommt zur deutschen Erstaufführung. Dem vormaligen Programmleiter André Hebbelinck, inzwischen abgelöst durch Winrich Hopp, ist es außerdem gelungen, Quartette einzuladen, die nicht nur Musik von György Kurtág spielen können, sondern auch eng mit ihm zusammengearbeitet haben. Zu den Höhepunkten des Musikfests gehört ein Abend mit den Berliner Philharmonikern und Isabelle Huppert und eine Rihm-Uraufführung (Info: www.berlinerfestspiele.de). cte

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