Kultur : HIGHSCHOOL-FILM

Waterboys

Daniela Sannwald

Sie wollen nicht gegen-, sondern miteinander schwimmen, die fünf Schüler einer japanischen Highschool: Synchronschwimmen, eigentlich Wasserballett. Das gilt als unmännlich, unsportlich und doof, aber die fünf lassen sich nicht beirren – zunächst aus Liebe zu einer jungen Lehrerin, die lieber Mädchen unterrichtet hätte, und dann aus Respekt vor einem Delfintrainer, der ihnen den letzten Schliff gibt. Schließlich wollen sie sogar beim Schulfest auftreten. Mit viel Geplansche, Gebalge, Gebrüll und Gekicher kommen die „Waterboys“ ihrem Ziel näher, nebenbei werden pubertäre Nöte ausagiert, vorsichtige Liebesbeziehungen angeknüpft und der Aufstand gegen die Autoritäten geprobt. Das alles findet in fröhlicher Sommerferienstimmung und angenehmer Umgebung statt, so dass ein Happy End programmiert ist. Klaumaukige Teenager-Komödie. Daniela Sannwald

„Waterboys“, J 2001, 90 Min., R: Shinobu Yaguchi, D: Satoshi Tsumabuki, Hiroshi Tamaki

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