Kultur : Historiker Irving provoziert Ungarn

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Der umstrittene Historiker David Irving hat in Ungarn mit diskreditierenden Äußerungen über die antisowjetische ungarische Revolution von 1956 für einen Medienskandal gesorgt. Wie ungarische Zeitungen am Mittwoch berichteten, strich die Leitung des staatlichen ungarischen Fernsehens MTV eine politische Sendereihe aus dem Programm, nachdem der Brite in deren letzter Folge gesagt hatte, die Revolution von 1956 sei „an ihren ersten zwei Tagen“ ein „antisemitischer Pogrom“ gewesen, der sich gegen die damalige „Judenregierung“ gerichtet habe. David Irving, in vielen Ländern als Holocaust-Leugner und Hitler-Sympathisant geächtet, hat in Deutschland Einreiseverbot. dpa

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