Kultur : Hörtest: "Station to station" von Andrew Pekler (Elektro)

KM

Das unterkühlte Sound-Universum von Andrew Pekler kriecht gemächlich aus seinem Laptop, nur unterschwellig von House-Beats forciert. Der gebürtige Kalifornier folgt auf "Station to station" (Ä scape) den Spuren der elektrischen Jazz-Avantgarde um Miles Davis und Herbie Hancock. Da Computer aber nicht improvisieren, dehnt er die monochromen Klangflächen ins Elegische. Herzstück der CD ist "Manchild", bei dem sich plötzlich Elliott Levins krächzendes Saxophon aus einem flirrenden Soundmuster schält. Diese Form des Free Jazz kann man immer wieder hören.

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