Kultur : HÖRTEST

Neue CDs aus Berlin

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POP Mariannenplatz, Besser Als, Four Music Vielleicht der nächste Berlin-Sommerhit, bestimmt bald in der A-Rotation deines Jugendradiosenders: „Besser Als“, die erste Single aus dem gleichnamigen zweiten Album der Kreuzberger Deutschpop-Lokalpatrioten. Pete Schulz, Sänger und Songwriter, hat ein Händchen für Ohrwürmer. Die Gitarren bratzen, Becken dengeln, dann, gebettet in einen samtigen Backgroundchor, der Refrain: „Es gibt etwas, das besser ist als das hier.“ Gute-Laune-Pop zum Mithüpfen und Mitsingen, zwischendurch auch mal eine Klaviergitarrenballade („Ein kleines Stück“) und Halbakustisches („Endstation Freundschaft“). Die Texte gerne etwas extraschlau: „An Wunder soll nur glauben, wer sie brauchen kann.“ Besser als manches andere, aber auch nicht wirklich gut. chs

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JAZZ Burkhard Schmidt, Matthias Klünder , Sehnsucht, La Lune Records Ein Blick aufs Meer, Wellen, die sich kräuseln oder übereinander stürzen: Wenn die Ruhe vor dem Sturm zu Jazz wird, kann sie „Mungel of Zanghi“ oder „Fersensporn“ heißen oder wie einer der anderen Titel auf der CD von Burkhard Schmidt (Saxophon) und Matthias Klünder (Piano). Die beiden arbeiten seit ihrer Schulzeit im Duo, eine Vertrautheit der Instrumente und Temperamente, die sich hören lässt. „Sehnsucht“ heißt ihr erstes Album mit gemeinsamen Kompositionen, mal melancholisch, mal tänzerisch leicht, Jazz zum Träumen, Sehnen und Wellenreiten. D.N.

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