Kultur : Hollywood-Prozess: Zimmer gegen Rifkin

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Hans Zimmer, in Hollywood erfolgreicher deutscher Filmkomponist, hat seinen langjährigen Geschäftspartner Jay Rifkin am Montag in Los Angeles auf über 20 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Zimmer, der bereits sieben Mal für einen Oscar nominiert war und 1995 die Trophäe für den „König der Löwen“ bekam, wirft dem amerikanischen Produzenten und GrammyGewinner unter anderem Betrug, Vertragsbruch und Unterschlagung vor. Rifkin wiederum hatte Zimmer vor einem Monat auf mehr als zehn Millionen Dollar Schadenersatz verklagt. Er hält dem Komponisten vor, er wolle ihn aus dem gemeinsam gegründeten Musikstudio „Media Ventures“ in Santa Monica bei Los Angeles verdrängen. Zimmers Anwältin Bonnie Eskenazi zufolge sei der Filmkomponist von seinem Freund jahrelang betrogen worden und habe keine andere Wahl gehabt. Aus „unersättlicher Geldgier“ habe der Geschäftspartner Millionenbeträge unterschlagen, um damit seinen ausschweifenden Lebenswandel zu finanzieren. Auch soll Rifkin von Firmenkunden überhöhte Preise gefordert haben, ohne dass Zimmer davon wusste. dpa

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