Kultur : In der Kaserne

Die Sommerschau der Gruppe „Endmoräne“

Vom Unort zum Ausflugsziel: In diesem Jahr widmet sich die Künstlerinnengruppe „Endmoräne“ dem alten, verlassenen Kasernengelände Neuhardenberg. Verwahrloste, teils verfallene Gebäude inmitten wilder Natur bilden den Hintergrund für die ortsspezifischen Arbeiten von 21 Künstlerinnen aus Berlin und Brandenburg.

Susanne Ahner hat eine Quelle für Mineralwasser wiederentdeckt und die alte, dafür gebaute Trinkhalle reaktiviert, Silvia Beck lässt einen durch die leeren Schlafsäle mit ihren Etagenbetten streifen und Interviews mit ehemaligen Rekruten hören. Ein Lehrpfad im Pflanzensilhouetten (Ka Bomhardt), diverse Videoinstallationen, Interventionen (Antje Scholz) oder Skulpturen (Renate Hampke) locken den Besucher über das weitläufige Gelände, das man am Wochende per Bus oder Auto erreicht. Die Ausstellung hat dieses Wochenende, 9. und 10. Juli, jeweils von 13-18 Uhr geöffnet (www.endmoraene.de). cmx

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