Kultur : In Rubinsteins Namen: neuer Klavierwettbewerb in Dresden

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In Dresden soll künftig alle zwei Jahre ein Internationaler Anton G. RubinsteinKlavierwettbewerb stattfinden. „Nach fast 100 Jahren wird damit ein Ausscheid wiederbelebt, den der russische Komponist und Pianist 1890 selbst begründet hatte“, sagte der künstlerische Leiter Arkadi Zenzipér am Montag in Dresden. Nach sechs Auswahlrunden in den USA, Russland, Polen und Deutschland werden erstmals am 19. November 2003 in der Semperoper die besten jungen Pianisten gekürt, für das Land Sachsen rund 20 000 Euro Preisgelder für vier Ehrungen zur Verfügung stellt. Mit einem anspruchsvollen Programm auf höchstem Niveau soll sich der Rubinstein-Wettbewerb neben dem Chopin-, Tschaikowsky- und Königin Elisabeth-Klavierwettbewerb weltweit in der Spitzengruppe etablieren. Der Wettbewerb, der vorwiegend durch Sponsoren finanziert wird, ist offen für Pianistinnen und Pianisten, die nach dem 1. Januar 1975 geboren wurden. Der deutschstämmige Pianist und Komponist Anton G. Rubinstein (1829-1894) hatte 1886 für seinen Klavierwettbewerb 25 000 Gold-Rubel gestiftet, der erste Preis war ein Bechstein-Flügel. dpa

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