• Intendant und Musikdirektor am Staatstheater: Schüler und Christ verlängern in Cottbus

Intendant und Musikdirektor am Staatstheater : Schüler und Christ verlängern in Cottbus

Am Staatstheater Cottbus bleiben der Intendant Martin Schüler und der Generalmusikdirektor Evan Christ dem Haus bis 2024 erhalten.

Das Staatstheaters in Cottbus
Das Staatstheaters in CottbusFoto: Patrick Pleul/dpa

Am Staatstheater Cottbus bleiben Intendant Martin Schüler und Generalmusikdirektor Evan Christ der Kultureinrichtung für weitere vier Jahre erhalten. Der Stiftungsrat der Brandenburgischen Kulturstiftung Cottbus-Frankfurt (Oder) habe auf seiner Sitzung am Montag zugestimmt, den Intendantenvertrag mit Schüler sowie den Vertrag mit Christ vom 1. August 2020 bis zum 31. Juli 2024 zu verlängern, teilte das brandenburgischen Kulturministerium in Potsdam mit.

Mit der Entscheidung der Vertragsverlängerung könne ein erfolgreiches Team weiter am Staatstheater Cottbus wirken, erklärte Kulturministerin Martina Münch (SPD). Unter der Leitung von Martin Schüler habe das Staatstheater Oper, Schauspiel und Ballett immer wieder in eindrucksvollen Mehrspartenprojekten zusammengebracht und mit Aufführungen selten gespielter Opern und Inszenierungen aus dem 20. Jahrhundert für Aufsehen gesorgt. Auch das Philharmonische Orchester habe sich unter der Leitung von Evan Christ einen hervorragenden überregionalen Ruf erarbeitet.

Der Cottbuser Oberbürgermeister und stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende Holger Kelch (CDU) erklärte, das schöpferische Schaffen der beiden strahle weit über die Lausitz und Brandenburg aus.

1908 eröffnete das Theater in Cottbus

Der Opernregisseur Martin Schüler hat 1991 in Cottbus als Operndirektor am Staatstheater seine Arbeit begonnen. Im Jahr 2003 übernahm er als Nachfolger von Christoph Schroth den Posten als Intendant. Der US-Amerikaner Evan Christ leitet seit 2008 das Philharmonische Orchester am Staatstheater als Generalmusikdirektor.

Brandenburg unterstützt das 1908 eröffnete Theater in Cottbus mit jährlich mehr als 15 Millionen Euro aus Landesmittel und Mitteln des Brandenburgischen Finanzausgleichsgesetzes. (epd)

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