Interview mit Ulrich Matthes und Ulrich Khuon : Spielt lauter!

Dass Theaterleute öffentlich über Kritiker reden, ist eine Seltenheit. Hier geschieht es, im Tagesspiegel-Gespräch mit dem Schauspieler Ulrich Matthes und Ulrich Khuon, dem Intendanten des Deutschen Theaters, an dem Matthes seit zehn Jahren engagiert ist.

Auf der Besetzungscouch. DT-Ensemblemitglied Ulrich Matthes und Intendant Ulrich Khuon.
Auf der Besetzungscouch. DT-Ensemblemitglied Ulrich Matthes und Intendant Ulrich Khuon.Foto: Mike Wolff

Ulrich Matthes findet die Berliner Kritik "hart, sehr selbstbewusst und manchmal ein bisschen zu kulturpolitisch. In der Mehrzahl aber okay". Das Theater, sagt der 1951 geborene Schauspieler, sei in einer Phase der Besinnung: "Man versucht sich erneut der Tradition des Literaturtheaters und der Schauspielerpersönlichkeit zu versichern, weiß aber auch, dass man den Weg der Performance schon relativ weit gegangen ist. Die Frage ist, wie man das jetzt zusammenkriegt."

DT-Intendant Ulrich Khuon erklärt: "Gesellschaftlich ist es zurzeit einfach so, dass wir viele globale, lokal kaum zu beeinflussende Problemherde haben. Grundsätzlich gibt es zwar viele Fragestellungen, denen wir relativ rätselnd gegenüberstehen, die wir aber auch in Verbindung zu uns sehen: die Klimakatastrophe, der Finanz-Crash, religiös aufgeladene Politik, auf die man sehr schwer mit umfassenden schlüssigen Erzählungen antworten kann. Wir müssen die großen Narrative neu erfinden."

Das vollständige Interview lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Tagesspiegels oder schon am Montagabend im E-Paper. (Tsp)



0 Kommentare

Neuester Kommentar