Kultur : Irak versteckte Kunstgegenstände schon vor dem Krieg

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Mitarbeiter des irakischen Nationalmuseums und der Nationalbibliothek haben schon lange vor Beginn des IrakKriegs am 20. März die wertvollsten Kunstgegenstände in Sicherheit gebracht. Das hat ein zwölfköpfiges Team von Militärs und Museumsexperten festgestellt, das in Bagdad nach verschwundenen oder gestohlenen Kunstgegenstände sucht. Experten hatten noch während des Krieges befürchtet, dass rund 170000 der antiken Kostbarkeiten aus dem Irak für immer verloren seien. Fast 40000 Munskripte und rund 700 Kunstgegenstände sind inzwischen wieder aufgetaucht. US-Colonel Matthew Bogdanos erklärte in Bagdad, schon Jahre vor dem Krieg seien Gold und Schmuck in die irakische Zentralbank geschafft worden. Monate vor Kriegsbeginn seien Manuskripte und Schriftrollen in Bunker im Westen Bagdads gebracht worden. Einige Wochen vor dem 20. März seien kleinere Gegenstände in Lagerräumen oder an geheimen Orten versteckt worden. In einem Tunnel der Zentralbank von Bagdad, der nach einem Raketentreffer überflutet worden war, entdeckten die Experten Teile des Schatzes vom Nimrud sowie Gold und Juwelen. dpa

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