Kultur : J.J. Johnson ist tot: Der Jazz-Posaunist beging Selbstmord

J.J. Johnson, einer der großen Jazz-Posaunisten, hat mit 77 Jahren in seinem Haus in Indianapolis Selbstmord begangen. Laut "New York Times" hatte er an Prostata-Krebs gelitten. Der Saxophonist Jimmy Heath würdigte Johnson mit den Worten: "Er beherrschte die Sprache des Bebop mit solcher Klarheit und Präzision, dass alle anderen von da an nur noch wie er Posaune spielen wollten". Er bevorzugte saubere, trockene Töne und kurze Noten. Am meisten Einfluss übte Johnson auf Trompeter und Saxophonisten aus: Lester Young, Roy Eldridge, Dizzy Gillespie und Charlie Parker. Von 1942 bis 1945 spielte er bei Benny Carter, danach mit Count Basie. Er begleitete auch Woody Herman und Miles Davis.

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