Jacob-Grimm-Preis : Schriftsteller de Bruyn ausgezeichnet

Der Schriftsteller Günter de Bruyn und das Naturkosmetik-Unternehmen Weleda AG sind in Kassel mit dem Kulturpreis Deutsche Sprache ausgezeichnet worden.

Kassel - Der Preis wird von der Eberhard-Schöck-Stiftung und vom Verein Deutsche Sprache für besondere Verdienste um die Sprache vergeben. Der 1926 geborene Günter de Bruyn erhielt den mit 35.000 Euro dotierten Jacob-Grimm-Preis Deutsche Sprache für seine Verdienste als Schriftsteller, Bibliothekar und Herausgeber. De Bruyn gehörte zu den maßgeblichen Autoren der DDR und setzte sich in seinem Werk kritisch oder ironisch mit dem Leben der Intellektuellen in der DDR auseinander. De Bruyn habe nach der Wende in seinen Essays und Erzählungen die geistige und sprachliche Einheit des Landes befördert, hieß es zur Begründung.

Der Jacob-Grimm-Preis ist die am höchsten dotierte Auszeichnung für sprachliche Verdienste in Deutschland. Bisherige Preisträger waren Rolf Hochhuth, Ludmila Putina, Christian Meier, Vicco von Bülow alias Loriot und Paul Kirchhof.

Den undotierten Institutionenpreis Deutsche Sprache bekam die Weleda AG aus Schwäbisch-Gmünd für eine klare und verständliche Verwendung der deutschen Sprache bei der Verbraucherinformation. Das 1921 gegründete Unternehmen ist heute weltweit führender Hersteller von ganzheitlichen Körperpflege- und Arzneimitteln. (tso/ddp)

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