Japan : Filigrane Kunst mit Hochdruckreinigern

Kunstvolle Reinigung: Der Künstler Klaus Dauven hat an einer Staumauer in Japan die riesige Zeichnung "Hanazakari-Blüten" geschaffen - aus einer zwölf Jahre alten Schmutzschicht.

Staudamm
Blütenpracht: Der Matsudagawa- Staudamm in Ashikaga. -Foto: dpa

Winnenden/AshikagaWeltweit bekannte Kunstwerke pflegen und reinigen - für die Reinigungsfirma Kärcher gehört dies zum Kultursponsoring. Das jüngste Projekt des schwäbischen Unternehmens ist jetzt in Japan entstanden. Der Künstler Klaus Dauven schuf am Matsudagawa-Staudamm in Ashikaga die Zeichnung "Hanazakari-Blüten". Dabei wurden an der 228 Meter langen und 56 Meter hohen Staumauer mit dem Wasserstrahl aus der zwölf Jahre alten Schmutzschicht an der Wand fünf Blütenmotive - Hanazakan - gestaltet. "Diese bleiben rund fünf Jahre lang erhalten", sagte ein Kärcher-Sprecher am Freitag.

Der in Düren geborene Künstler Dauven, der hauptsächlich im freien Raum arbeitet, hatte im April 2007 bereits an der Oleftalsperre in der Eifel die größte Zeichnung der Welt geschaffen, das monumentale Tiermotiv "Wild-Wechsel".

Putzen in aller Welt

Seit mehr als 20 Jahren hat Kärcher im Rahmen seines Kultursponsorings weltweit rund 80 historische Monumente und Gebäude gereinigt. Darunter waren die Freiheitsstatue in New York, das Brandenburger Tor in Berlin, die Kolonnaden am Petersplatz in Rom, das Seefahrerdenkmal in Lissabon, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die mehr als 3300 Jahre alten Memnonkolosse im oberägyptischen Luxor, die amerikanischen Präsidentenköpfe am Mount Rushmore, die Princes-Bridge in Melbourne, der Hradschin-Brunnen in Prag, die antike Stadt-und Hafenmauer von Piräus und jüngst die Space Needle in Seattle im US-Staat Washington. (feh/dpa)

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