Kultur : Jazz-Pianistin Jutta Hipp in New York gestorben

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Die Leipziger Pianistin Jutta Hipp, die in der Nachkriegszeit zu den prominentesten Jazzmusikern Deutschlands gehörte und auch in den USA erfolgreich war, ist 78jährigein New York gestorben. Bereits 1958 beendete Hipp ihre Jazz-Karriere und begann, ihren Lebensunterhalt als Näherin zu verdienen. Hipp zog sich vollkommen zurück, so dass das Label Blue Notes ihr die Schecks für Tantiemen nicht zuschicken konnte, weil ihre Adresse nicht herauszufinden war. Erst im Jahr 2000 machte Blue Notes sie ausfindig und händigte ihr einen Scheck über 40000 Dollar für Platten aus. dpa

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