Kultur : Jazzfest 2002 bringt Chicago nach Berlin

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Das diesjährige Berliner Jazzfest widmet sich Chicago. Zusammengestellt wurde das vom 31. Oktober bis 3. November dauernde Festival von dem Musikwissenschaftler und Jazzkritiker John Corbett und steht unter dem Motto „The Art of the Drummer“. Was auf die Beschäftigung vieler Schlagzeuger mit der Malerei anspielt. Neben George Wettling, von dem ein Gemälde das Festival-Plakat ziert, steht für diese Verbindung vor allem Milford Graves, der Mitte der 60er Jahre die passive Rolle seines Instruments überwand und sein Drum-Set in „eine Skulptur“ (Corbett) verwandelte (2.11.). Weitere Plattformen bilden ein Amsterdam-Schwerpunkt, eine Reihe „State of the Straight“, die Größen wie Andrew Hill, Von Freeman (30.10.), Roy Haynes (2.11.), Jim Hall und Charlie Haden (3.11.) präsentiert, und eine Australien-Nacht (1.11.), in der mit Sandy Evans eine der berühmtesten Musikerinnen des Kontinents ihr Berlin-Debüt gibt. KM

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