Kultur : Jazzfest Berlin: das Jubiläums- Programm

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Vierzig Jahre wird das morgen beginnende Berliner Jazzfest alt, und zum Geburtstag schenkt sich das viertägige Festival neben Erinnerungen an die Vergangenheit auch eine Rückkehr an den Ort, an dem die Jazztage, wie die Veranstaltung damals hieß, 1964 begannen. Um 19 Uhr findet in der Philharmonie der Auftakt des JazzFests mit zwei kleinen Besetzungen um den Akkordeonspieler Richard Galliano statt – und mit zwei Bigbands: dem um eine Streichersektion erweiterten Willem Breuker Kollektief, das es mit Gershwins „Rhapsody in Blue“ aufnimmt, und mit der NDRBigband. Ihr gehören als Gäste zwei ehemalige JazzFest-Leiter an: der Posaunist Albert Mangelsdorff und der Pianist George Gruntz. Nach dem ersten Abend verteilen sich die Programmpunkte stilistisch wie räumlich. Die Hauptkonzerte finden jeweils im Haus der Berliner Festspiele statt – mit Auftritten des ICP Orchestra und der Josh Roseman Unit (5.11.), einem Tribut des Tenorsaxofonisten Bennie Wallace an Coleman Hawkins und der Pianistin Aki Takase an Fats Waller (6.11.) sowie einer Hommage von Charles Lloyd an den verstorbenen Drummer Billy Higgins und einer Suite von Denys Baptiste zu Ehren von Martin Luther King, der für die ersten Jazztage ein Grußwort schrieb: „Let Freedom Ring!“ (7.11.) Daneben gibt es jeweils um 22.30 Uhr eine Nachtschiene im Quasimodo sowie Konzerte in der Universität der Künste und der Kulturbrauerei. Genaue Informationen unter www.jazzfest-berlin.de. Tsp

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