Kultur : Jüdisches Museum: Eröffnung am 9. September

Das größte Jüdische Museum Europas wird am 9. September in Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau und Bundeskanzler Gerhard Schröder in Berlin eröffnet. Zur Einweihungsfeier erwartet das von Daniel Libeskind gebaute, bereits jetzt zur Attraktion geworden Museum über 900 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus dem In- und Ausland. Wie Museumsdirektor Michael Blumenthal am Freitag sagte, sollen danach eine Woche lang diverse kulturelle Veranstaltungen in den Räumen des Museums stattfinden.

Die Feierlichkeiten beginnen mit einem Festkonzert des Chicago Symphony Orchestras mit Daniel Barenboim. In den Tagen danach sind ein "Tag der Erinnerung" und ein "Tag der Schüler", an dem 500 Schulsprecher aus Berlin und Brandenburg die Ausstellungsräume besuchen, vorgesehen. Mit einem Sonderprogramm möchte das Museum besonders Familien ansprechen. Am Abend des 11. September öffnet das Museum dann für alle Besucher seine Dauerausstellung unter dem Motto "Zwei Jahrtausende Deutsch-Jüdische Geschichte". Dabei soll, neben Einblicken in das Leben und die Schicksale deutschsprachiger Juden, die Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland gezeigt werden. Geplant sind auch ein interaktives Lernzentrum und eine Forschungs- und Dokumentationsstelle.

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