Kultur : Jugend horcht beim Berliner Theatertreffen

Alles neu, alles beim Alten: Das Berliner Theatertreffen (4. bis 19. Mai) präsentiert sich dieses Jahr in kompakter Form. Zehn Inszenierungen in zwei Wochen. Hauptspielort ist das Haus der Festspiele in der Schaperstraße. Am Berliner Ensemble, der Schaubühne, der Volksbühne und der Arena ist die andere Hälfte der Auswahl zu sehen. Heute öffnet die Vorverkaufskasse. Die Nachfrage ist enorm. Joachim Sartorius, der Leiter der Berliner Festspiele, hält an der traditionellen Form des Theatertreffens fest: Eine Kritiker-Jury bestimmt das Programm. In diesem Jahr, so Sartorius, habe sich hier die "Sichtweise einer jüngeren Generation" durchgesetzt. Eröffnet wird das Festival mit Stefan Puchers "Drei Schwestern"-Inszenierung aus Zürich. Pucher ist zum ersten Mal nach Berlin eingeladen. Am 5. Mai heißt auf einer Diskussion im guten alten Spiegelzelt an der Bundesallee dann auch gleich: "Jung sein ist wie eine Krankheit."

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