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Kultur : Käthe-Kollwitz-Preis: Geheime Energien

Klaus Hammer

Ihm den Käthe-Kollwitz-Preis 2001 zu verleihen, sei eine mutige Entscheidung der Jury gewesen, sagte der Vizepräsident der Berliner Akademie der Künste, Matthias Flügge. Der Dresdner Objektkünstler setze "Zeichen einer fragilen Uneigentlichkeit", sein Werk entfalte sich im Wechsel zwischen Skulptur und Zeichnung, in der Schwebe von Ganzheit und Fragment. In der Tat, betrachtet man die Ausstellung, die dem Preisträger von der Akademie ausgerichtet wurde, ergibt sich zwischen den mit Papiermachee verklebten, fragilen Kartonkörpern ein verblüffendes kausales Zusammenspiel.

Hier wird ein ganzes universales Formrepertoire "durchgespielt". Organisches, aber auch Geometrisch-Konstruktives, frei erfunden oder aus dem im Bewusstsein eingelagerten Formenbestand abgerufen, aus Anthropologie, Völker- und Kulturgeschichte, von den Symbolen und Ritualzeichen der Naturvölker bis zum technischen Vokabular unseres Medienzeitalters. Abbildung und Abformung zielen auf Wiederholung, auf Verdoppelung wie Entgegensetzung und oft auch auf "Verewigung" eines Zustandes des jeweiligen Originals. Indem Schöln aber dieses Verfahren nicht zu Ende führt, es unterbricht und ihm eine überraschende Wende gibt, entstehen nicht "täuschend echte" Kopien, sondern Kunstgebilde, die zwar an die Originalform erinnern, aber kaum eine ihrer Eigenschaften aufweisen.

Die handgreifliche Widerständigkeit von Skulpturen, die Schwere und Kompaktheit ist gebrochen. Die Volumina werden nicht durch Konzentration von Masse, sondern durch Konstruktion gebildet. Spannung entsteht hier durch das grundsätzlich Verschiedene des scheinbar Gleichen. So sind Gebilde mit einer geheimen Energie entstanden, die dazu angetan sind, die Erfahrungen des Betrachters in der Grauzone alltäglicher Handhabungen und Gewohnheiten plastischer zu machen.

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