Kultur : Kapital Jungsein: Besucherrekord auf der ARCO in Madrid

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Mit einem Rekord von 198 000 Besuchern ging die einwöchige 21. ARCO in Madrid zu Ende. Die populärste aller Kunstmessen kalkulierte dieses Jahr mit dem Schnittpunkt von zwei Schienen. Sie diente als Marktplatz der Sammlerwelt Lateinamerikas, Südeuropas und Asiens. Gleichzeitig schärfte sie durch ein beispielloses Diskursprogramm ihr Profil als Konferenzplatz internationaler Vermittler von Gegenwartskunst. Im unteren Preissegment nahmen die Verkäufe zu, in den oberen ab. Vor allem Werke jüngerer Künstler wurden vermittelt - auch an die zahlreichen spanischen Institutionen, die insgesamt 1,5 Millionen Euro ausgaben. Allerdings überwogen dabei Werke von Künstlern Spaniens. Ausnahmen waren Aernaut Mik und Monica Bonvicini an die Stiftung der ARCO selbst und Tobias Rehberger an die Reina Sofia. Die ARCO hat nach Basel die meisten auswärtigen Galerien und leistet es sich, 240 Sammler und 200 Kuratoren aus 22 Ländern einzuladen.

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