Kultur : KINDERFILM

Max Minsky und ich

Christina Tilmann

Dick ist die Brille, dick ist das Buch, das Nelly (Zoe Moore) beständig vor der Nase hat: Die 13-Jährige will Astronomin werden. Aber weil sie nebenbei noch für Prinz Edouard von Luxemburg schwärmt, und weil das Mädchen-Basketball-Team der Schule demnächst zu den Meisterschaften nach Luxemburg reist, muss dazwischen noch schnell Basketballspielen gelernt werden – wäre doch gelacht, wenn so ein Ball nicht ebenso leicht zu meistern wäre wie die Bewegung der Planeten.

Nach Holly-Jane Rahlens preisgekröntem Kinderbuch hat Regisseurin Anna Justice einen bezaubernden Kinderfilm gedreht. Einer, der von Freundschaft, Schwärmerei und erster Liebe erzählt, von Eigensinn und Durchsetzungsfähigkeit und, ganz nebenbei und wunderbar selbstverständlich, auch vom Jüdischsein in Berlin. Berührend. Christina Tilmann

„Max Minsky und ich“, D 2007, 99 Min., R: Anna Justice, D: Zoe Moore, Emil Reinke

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