Kino : Bunt: Berlins 5. Kurdisches Filmfestival

Was ist ein kurdischer Film? Die acht Spiel-, zwölf Dokumentar- und 20 Kurzfilme, die vom 24. Mai bis 1. Juni beim 5. kurdischen Filmfestival gezeigt werden, stammen aus 20 verschiedenen Produktionsländern.Die meisten Regisseure sind kurdischer Abstammung, und besonders die Dokumentaristen verarbeiten Erfahrungen, die sie als Migranten gemacht haben. Einige Filme sind im irakischen Kurdengebiet gedreht, so etwa „Dol“ von Hiner Saleem, dessen beeindruckende Landschaftspanoramen über das plakativ formulierte Anliegen hinweg trösten. Im Irak gedreht ist „Crossing the Dust“ von Shawkat Amin Korki. Dokumentarfilme wie „38“ von Cayan Demirel oder „Der Weise im Tal“ von Buket Aydin setzen sich mit der Minderheit der Zaza auseinander, und Faysal Dagli entzaubert in „Durchs wilde Kurdistan“ den von Karl May erschaffenen Mythos. dsann

Babylon und Eiszeit, Programm www.kurd-filmfestival.com

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