DER FILM Tipp… : …von Verena Friederike Hasel

Von Welpen kennt man das, dass ihre Pfoten drei Nummern zu groß fürs Körperchen wirken. Bei der Protagonistin in Birgit Möllers Valerie ist es ihr Kopf, in den sie, so scheint es, noch hineinwachsen muss. Mitunter fürchtet man, ihr Hals, dünn wie der eines magersüchtigen Schwans, könnte brechen unter seiner Last. Doch das Ex-Model trägt ihn aufrecht, den gesamten Weg ihres Abstiegs, den dieser Film nachzeichnet – vom Flauschebett im Zimmer eines Grandhotels bis hinab in die Tiefgarage, wo Valerie am Ende im Auto schläft. Hoffnungslos wird es trotzdem nicht, denn da ist gehörig Kraft in diesem Kopf.

(Nur noch im Acud)

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