Dokumentarfilm : Erfolgreicher Kinostart für Moores "Sicko"

In seinem neuesten Dokumentarfilm prangert Michael Moore das Gesundheitssystem in den USA an. Die Zuschauer strömen in Scharen in die Kinos.

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Michael Moore: Neuer Kassenschlager mit "Sicko". -Foto: AFP

Los AngelesMichael Moores Dokumentation "Sicko" hat am Wochenende den zweiterfolgreichsten US-Start eines Dokumentarfilms verbuchen können. Der Film über das marode amerikanische Gesundheitswesen spielte auf nur 441 Leinwänden von Freitag bis Sonntag immerhin 4,5 Millionen Dollar ein. Wie die Produzenten der "Weinstein Company" bekanntgaben, hatte zuvor nur Moores Doku "Fahrenheit 9/11" bei ihrem Kinodebüt mehr Geld eingebracht. In dieser Woche sollte "Sicko" auf zusätzlich 200 Leinwänden und in den kommenden Wochen landesweit in noch mehr Kinos gezeigt werden. Umfragen zufolge sagten 93 Prozent der Zuschauer, dass sie "Sicko" weiterempfehlen würden.

In dem Dokumentarfilm prangert Moore die schockierenden Mängel des Gesundheitssystems seiner Heimat an. Der Filmemacher hat für sein Werk "Bowling for Columbine", das sich gegen den Waffenwahn der USA richtet, einen Oscar erhalten. Für "Fahrenheit 9/11" über die Terroranschläge vom 11. September 2001 wurde er 2004 mit der Goldenen Palme von Cannes geehrt. (mit dpa)

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