Kino : DRAMA

I’m not a F**king Princess

von

Ehrgeizige Mütter, die mit ihren Kindern Profite machen, sind in Showbiz und Sport an der Tagesordnung, aber auch in anderen Branchen kommen sie vor. Davon erzählt „I’m not a F**kingPrincess“, der auf den Kindheitserinnerungen von Eva Ionesco beruht: Ihre Mutter, eine Fotografin, inszenierte die 1966 geborene Tochter in Reizwäsche und behauptete, dass das Kunst sei. Das war in den Siebzigern in Paris, wo Ionesco auch von Polanski entdeckt wurde, der sie für „Der Mieter“ engagierte. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ionesco hat ihre Geschichte als Gothic Soft Porno inszeniert und dabei die Grenze zum Kitsch beherzt überschritten. Isabelle Huppert als exzentrische Mutter im Marlene-Dietrich-Look ist fahrig und neurotisch, und man hofft, dass der zehnjährigen Hauptdarstellerin nicht das gleiche Schicksal blüht wie ihrer Regisseurin. Trash.Daniela Sannwald

F 2011, 106 Min., R: Eva Ionesco, D: Isabelle Huppert, Anamaria Vartolomei, Denis Lavanti

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