Filmfestivals : Von Venedig nach Toronto

Noch vor dem Ende von Venedig ist heute der Startschuss für das Internationale Filmfestival in Toronto gefallen. In den kommenden elf Tagen warten 349 neue Filme auf die Besucher.

Toronto/New YorkAus dem deutschsprachigen Raum heben sich Hans Weingartner und Jan Schütte in der kanadischen Wirtschafts- und Kulturmetropole mit Weltpremieren ab: "Free Rainer - Dein Fernseher Lügt" (Weingartner) und "Love Comes Lately" (Schütte).

Mit dem 32. Toronto Filmfestival läuft in Nordamerika auch das sechsmonatige Wettrennen um die begehrtesten Filmpreise an, das Ende Februar mit der Vergabe der Oscars seinen Höhepunkt erlebt. Unter den 349 Filmen aus 55 Ländern, die Toronto in elf Tagen vorstellt, sind nach Angaben der Veranstalter mehr als 20 "Gala"-Vorführungen. Zu ihnen zählen das düstere Kindheitsdrama "Fugitive Pieces" in der Zeit des Holocausts in Polen und David Cronenbergs Film "Eastern Promisies" über Menschenhandel unter russischen Gangstern in der Londoner Unterwelt.

Unter hunderten Schauspielern und Regisseuren hat sich auch Woody Allen mit seinem neuen Film "Cassandra's Dream" angesagt. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter und seine Frau Rosalynn werden dem Screening von Larry Charles' Carter-Dokumentation "Man From Plains" beiwohnen. Erwartet wird auch der portugiesische Meisterregisseur Manoel de Oliviera, der seinen neuen Film über Columbus vorstellt und mit 98 Jahren als der älteste noch aktive Filmemacher der Welt gilt. (mit dpa)

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