Generation Kplus : Rafiki

Unsere Kinderreporterin Anna Benedict, 10 Jahre, fand den Film "Rafiki" gut.

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Foto: Mike Wolff

Naisha steckt Fotos von sich und ihren beiden besten Freundinnen, Mette und Julie, in drei Amulette, die sich alle drei um den Hals hängen. „Rafiki – beste Freundinnen für immer!“, sagen sie. In dem afrikanischen Land, aus dem Naisha und ihre Mutter Salome stammen, bedeutet Rafiki Freund.

Doch Salome und Naisha sollen aus Norwegen ausgewiesen werden. Sie flüchten nach Oslo, Julie und Mette fahren hinterher. Plötzlich sind alle vier auf der Flucht – aber dann wird Salome gefasst. Die Mädchen überlegen fieberhaft, was sie tun sollen, damit Salome und Naisha in Norwegen bleiben können. Ein Weihnachtsmann gibt Julie einen Tipp: „Red mit den Bestimmern.“ Aber Julie denkt, dass sie nicht mutig ist. Sie traut sich noch nicht einmal, vor ihrer Schulklasse zu sprechen.

Ich fand „Rafiki“ gut, weil es wirklich passieren kann, dass Menschen aus einem Land ausgewiesen werden. Es hat mir gefallen, dass die Freundinnen helfen konnten. Die drei Hauptdarstellerinnen kamen nach dem Film auf die Bühne und sagten, dass sie tatsächlich Freundinnen sind. Ich finde, es ist gut für einen Film, wenn die Schauspieler befreundet sind.

Die Freundinnen in „Rafiki“ sind sehr unterschiedlich – Naisha und Mette sind mutig, Julie ist schüchtern. Die beiden unterstützen Julie, so gut sie können. Als Julie vor den Bestimmern reden soll, fasst sie in dem Moment Mut, in dem sie das Foto von sich und ihren Freundinnen sieht. Sie kann sich nicht vorstellen, dass sie bald nur noch zu zweit sein sollen – und spricht!

Heute 11 Uhr (Filmtheater am Friedrichshain), 21.2., 11.30 Uhr (Cinemaxx 3)

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