US-Star : "Meine größte Herausforderung" - Cruise als Stauffenberg

Schon oft wurde Tom Cruise das Ende seiner Karriere vorhergesagt: Mit seiner Rolle als Hitler-Attentäter Claus Schenk Graf von Stauffenberg in "Operation Walküre" hat der Hollywoodstar bewiesen, dass dem noch lange nicht so ist.

Tom Cruise
Tom Cruise: hat "die Last der Verantwortung vor der Geschichte" gespürt. -Foto: 20th Century Fox

BerlinTom Cruise hat einen besonderen Beweis für den Erfolg seines neuen Films "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" in den USA ausgemacht. Niemand stehe während der Filmvorführung auf, um sich Popcorn zu holen, das sei ungewöhnlich in Amerika, sagte der 46-jährige Hollywoodschauspieler am Dienstag in Berlin bei der Vorstellung des Weltkriegsthrillers, in dem er die Hauptrolle des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg spielt.

Der Film über das bereits mehrfach verfilmte Attentat vom 20. Juli 1944 sollte am Abend im Theater am Potsdamer Platz seine Europapremiere feiern. Kommenden Donnerstag (22. Januar) kommt er in die deutschen Kinos.

Begeistert von Berlin

Cruise sagte, zwar habe er die Kontroversen um den Film - die sich auch um seine Mitgliedschaft in der umstrittenen Organisation Scientology drehten - mitbekommen. Sie hätten aber keinerlei Einfluss auf die Produktion gehabt. Dreharbeiten und Debatten seien "wie zwei verschiedene Welten" gewesen. Der Schauspieler betonte vielmehr, er sei in Berlin immer "sehr gut" und "warmherzig" behandelt worden. Dafür danke er allen.

Zugleich bekräftigte Cruise, "Operation Walküre" sei bisher seine größte filmische Herausforderung gewesen. Kritik wiegelte er mit den Worten ab, von seinen Filmen sei in der Vergangenheit schon oft behauptet worden, sie bedeuteten das Ende seiner Karriere. Bei "Operation Walküre" habe er jedoch von Anfang an gewusst, dass der Film gut und kommerziell erfolgreich werden würde. (sgo/ddp)

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