Kultur : Klingt gut: Brandenburgs Musiksommer

Sabine Kunst, Brandenburgs Kulturministerin, fordert in ihrem jüngst veröffentlichten Strukturpapier Viererlei von den Kunstmachern im Lande: Dass sie zur Stärkung der regionalen Identität beitragen, sich für kulturelle Bildung interessieren, den Kulturtourismus fördern wie auch das bürgerschaftliche Engagement. Die Brandenburgischen Sommerkonzerte erfüllen alle diese Kriterien seit nunmehr 22 Jahren – und kosten das Bundesland dabei nicht einen einzigen Subventionseuro.

Waren es anfangs vor allem die Berliner, die sich zur musikalischen Landpartie anregen ließen, sitzen inzwischen zur Hälfte auch Einheimische in Kirchen, Scheunen und Gutshäusern der Mark. 36 Konzerte an 30 Orten gibt es diesmal vom 9. Juni bis 9. September, neu dabei sind 2012 Finsterwalde, Wichmannsdorf, Temmen, Paaren und Hardenbeck. Shootingstars wie der Pianist Igor Levit und Altmeister wie der Countertenor Jochen Kowalski werden auftreten, das DSO Berlin ist ebenso dabei wie die Orchester aus Cottbus, Potsdam und Frankfurt (Oder). Infos unter www.brandenburgische-sommerkonzerte.de. F. H.

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