Kultur : Köln, Dresden: doch nicht Weltkulturerbe?

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Für Deutschland stehen auf der Sitzung des Unesco-Welterbekomitees vom 8. bis 16. Juli im litauischen Vilnius wichtige Entscheidungen an. Das Gremium will über eine mögliche Aberkennung des Welterbe-Status für Dresden sowie über Köln beraten, das mit dem Dom als Welterbestätte wegen Hochhausplänen auf die Rote Liste geraten ist. Regensburg hat als einziger deutscher Kandidat beantragt, neu als Welterbe-Stätte anerkannt zu werden. Die bayerische Stadt gilt als besterhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands.

Insgesamt bewerben sich 37 Kandidaten neu um Aufnahme in die Welterbeliste, darunter auch das Panda-Reservat in der chinesischen Provinz Sichuan. Weltweit sind 812 Stätten aus 137 Staaten auf der Welterbeliste verzeichnet, darunter 31 aus Deutschland. In einer Roten Liste werden Welterbe-Stätten geführt, die besonders gefährdet sind. Sie umfasst derzeit 33 Kultur- und Naturstätten wie die Altstadt von Jerusalem oder das Bamiyan-Tal in Afghanistan. Auch der Kölner Dom – aufgenommen als Welterbe 1996 – wurde 2004 auf die Liste gesetzt. dpa

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