Kultur : Konrad R. Müller: Ein intimer Beobachter der Mächtigen

Die Ausstellung mit r,300 Fotos aus 35 Jahren i

Konrad R. Müller gilt als einer der besten deutschen Porträtfotografen. Bekannt geworden ist er vor allem mit den Aufnahmen, die er von den deutschen Bundeskanzlern gemacht hat. Der "intimste Beobachter der deutschen Spitzenpolitiker" (Die Woche) hat nicht nur sämtliche Kanzler von Adenauer bis Schröder, sondern auch etliche ausländische Staatsoberhäupter abgelichtet. Dabei machen die Politikerfotos nur einen Teil seines Oeuvres aus, wie die vom Deutschen Historischen Museum eingerichtete Werkschau "Terra Cognita" im Berliner Kronprinzenpalais eindrucksvoll demonstriert. Zu sehen sind dort auch seine Studien von Friedrich Dürrenmatt und Sergiu Celibidache, Reportageaufnahmen aus einem österreichischen Bergdorf, Stilleben und eine Porträtserie von "Deutschlands ältesten Hunden". Müller, der fast ausschließlich in Schwarz-Weiß arbeitet, wurde vor sechzig Jahren in Berlin geboren. Er studierte vier Semester Malerei an der Berliner Kunsthochschule, bevor er sich Mitte der sechziger Jahre ganz der Fotografie zuwandte. Heute lebt er in Königswinter bei Bonn.

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