Kultur : Krawumm!

Breck Eisners „Sahara“ macht Dampf – mit Ironie

Karl Hafner

Wie das amerikanische Kanonenboot „Schiff des Todes“ in die afrikanische Wüste gespült worden sein soll, wissen die Götter. Aber angeblich hat es einen Goldschatz an Bord. Der Abenteurer Dirk Pitt (Matthew McConaughey) und sein Kumpel Al Giordino (Steve Zahn) haben beruflich sowieso gerade in Afrika zu tun, also können sie auch gleich den Schatz suchen.

Mit Gesetzen der Wahrscheinlichkeit hält sich Regisseur Breck Eisner in seinem Debüt „Sahara“ nicht auf. Hier passiert etwas, weil es spektakulär ist und sonst gar nichts. In Mali treffen Dirk und Al auf die Ärztin Eva Rojas (Penelope Cruz), die die Ursachen einer tödlichen Epidemie erforscht. Weil Todesseuche und Kanonenboot offenbar kausal zusammengehören, sucht man gemeinsam weiter. Schnell ist klar: Nicht nur die Bewohner der Wüste sind vom Bösen bedroht, sondern die ganze Welt.

Ernst nimmt sich der Film nicht – immerhin gelingt es ihm, mit Ironie eine spannende Abenteuer-Geschichte zu erzählen. Die Schauplätze sind exotisch, die Schauspieler gut, und der Krach macht ordentlich Spaß.

In 22 Berliner Kinozentren

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