Kultur : Kult, Kunst, Kiez

404 Filme in 10 Tagen: 19 davon wetteifern um Gold und Silber.

Zahlen gefällig? 404 Filme präsentiert die 63. Berlinale, 24 Beiträge laufen im Wettbewerb, davon fünf außer Konkurrenz. Aus Deutschland dabei: „Gold“ von Thomas Arslan, mit Nina Hoss. Die Eröffnungsgala wird in bewährt fröhlicher Manier von Anke Engelke eröffnet, ihr Sparringspartner: Berlinale-Chef Dieter Kosslick. 19 Bären-Kandidaten sieht die Jury, am 16. Februar geben die Regisseure Susanne Bier, Andreas Dresen und Athina Rachel Tsangari, der Schauspieler Tim Robbins, die Kamerafrau Ellen Kuras und die Künstlerin Shirin Neshat unter Vorsitz von Wong Kar Wai die Sieger bekannt. Der Rest des Publikums (Ticket-Info S. 28) kann sich in 878 Vorführungen in rund 60 Kinos neben dem Wettbewerb und den Specials Beiträge aus Forum und Panorama, der Perspektive Deutsches Kino, der Generation oder der Retrospektive anschauen, sich im Kulinarischen Kino bekochen lassen oder auf Autogrammjagd gehen. Angekündigt sind Matt Damon, Shia LaBeouf, Julianne Moore, Ethan Hawke, Jude Law, Nicolas Cage, Anne Hathaway und Amanda Seyfried, aus Frankreich hoffen die Fans auf gleich drei Diven: Isabelle Huppert, Juliette Binoche, Catherine Deneuve. Neu im Programm: die Reihe „Native“ mit Filmen indigener Filmemacher.

Der Tagesspiegel schlägt heute erste Schneisen durchs Programm, erkundet den Bundesplatz, den Ausgangspunkt von „Berlinale Goes Kiez“, entdeckt Berlin in den Festivalfilmen neu und ist bis zum 17. Februar mit täglichen Extra-Seiten dabei. Ab morgen an dieser Stelle: Martenstein, die Kult-Kolumne. chp

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