Kultur : Kulturexport: deutsche Welle in Japan

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Mit einem umfassenden Kulturprogramm präsentiert sich das GoetheInstitut beim „Deutschlandjahr in Japan 2005/2006“. Neben diesem Programm, das in Zusammenarbeit mit deutschen und japanischen Partnern, Bundesländern und Kommunen realisiert wird, sind Veranstaltungen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung geplant.

„Wir wollen das traditionelle Bild Deutschlands ergänzen durch all das, was im mode- und stilbewussten Japan vielen Menschen noch gar nicht so deutlich ist“, sagte Uwe Nitschke, Leiter des Goethe- Instituts in Tokio. Design, Mode und elektronische Musik, die Club- Kultur, neue deutsche Fotografie und Medienkunst, Theater und die aktuelle Tanzszene stehen in den Goethe-Programmen ganz weit vorn. Vom Frühjahr 2005 an präsentiert sich Deutschland in Tokio, Kyoto, Osaka und anderen Metropolen Japans mit Ausstellungen wie „Design Deutschland“, „Jung und Deutsch“ „MoDe! – Junges Modedesign aus Deutschland“ und einem neuen Design- und Lifestyle-Magazin im Internet „Ein Jahr in Deutschland“.

Neben Orchester-Gastspielen mit der Staatskapelle Berlin und dem Berliner Sinfonie-Orchester und Operngastspielen mit der Bayerischen Staatsoper sind Clubnächte und ein deutsches Pop- & Elektronik-Festival in Japan vorgesehen. Inszenierungen von Frank Castorf und der Berliner Volksbühne, von Jossi Wieler und Michael Thalheimer werden nach Fernost reisen. Eine für das Deutschlandjahr produzierte Ausstellung vermittelt einen Überblick über zentrale Positionen der deutschen Gegenwartsfotografie seit den Achtzigerjahren. Die Künstler Stephan Balkenhol und Sigmar Polke sind mit eigenen Ausstellungen vertreten. Auch von der Berliner Museumsinsel und den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden Kunstschätze auf die Reise geschickt. dpa

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