Kultur : Kulturnachrichten: Heinrich-Mann-Preis für Boehlich und weitere Meldungen

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Walter Boehlich wird für sein essayistisches Werk mit dem diesjährigen Heinrich-Mann-Preis der Berliner Akademie der Künste ausgezeichnet. Mit dem Essayisten und Kritiker werde ein "leidenschaftlicher, zu Zorn und Zartheit gleichermaßen befähigter Aufklärer" geehrt, teilte die Akademie am mit. Der Preis ist mit 16 000 Mark dotiert. Boehlichs zuweilen an abgelegenen Orten veröffentlichtes und später nie in Büchern versammeltes Werk sei bisher in seiner "Tiefe kaum angemessen wahrgenommen" worden. Zu Boehlichs Veröffentlichungen gehört der Band "1848. Eine Dokumentation in neun Szenen" (1991). Er gab unter anderem von Marcel Proust "Briefe zum Werk" (1964) und die Dokumentation "Der Berliner Antisemitismusstreit" (1967) heraus. Die Verleihung findet am 31. Mai in der Akademie der Künste statt. dpa

Marlene Dietrich schwärmte, bevor sie zur Diva wurde und sich in Männer wie Gary Cooper verliebte, für einen jungen Bäckermeister aus Hannover. Das geht aus acht bisher unbekannten Liebesbriefen aus den Jahren 1921 / 22 hervor, die nun auf einem Dachboden in Hannover gefunden wurden. Am 31. März sollen die Dokumente der bisher unbekannten Liaison zwischen dem späteren Weltstar und dem Bäcker Willy Michel versteigert werden, teilte das Auktionshaus Kastern mit. dpa

Berlins Philharmonisches Orchester überhört man nicht, wenn es sich auf der Bühne präsentiert. Auf dem Papier kann man es schon mal übersehen, wenn illustre Namen wie Claudio Abbado und Wynton Marsalis ins Auge springen. So ist es leider gestern dem Autor unserer Klassik-Kolumne "sotto voce" ergangen. Natürlich ist bei dem außergewöhnlichen Programm am 5., 6. und 7. März auch das Orchester dabei. Wir bitten um Entschuldigung! Tsp

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