Kultur : Kulturnachrichten

Im Schwulen Museum Berlin ist am Dienstagabend eine Ausstellung über den Filmemacher Rainer Werner Fassbinder eröffnet worden. Fassbinder starb vor 20 Jahren am 10. Juni 1982. Die Dokumentation mit dem Titel "Fabrik der Gefühle" ist eine Zusammenarbeit mit der Fassbinder Foundation Berlin-New-York und zeigt Fassbinders Werk sowie "seine Homosexualität und die filmische Inszenierung seiner Liebhaber", betonte das Museum. Aus der großen Fülle seines in wenigen Jahren entstandenen Werkes wurden Fotos und Plakate ausgewählt. Außerdem äußern sich 52 Freunde oder Weggefährten des Regisseurs, darunter Hanna Schygulla, Brigitte Mira, Armin Mueller-Stahl, Eva Mattes, Peter Zadek und Jeanne Moreau. Die Ausstellung ist bis zum 28. Oktober am Mehringdamm 61 zu sehen. Fassbinder wurde nur 37 Jahre alt und gilt als einer der produktivsten und wichtigsten deutschen Filmregisseure seit 1945. dpa

Aleksandar Tisma und Katja Lange-Müller sind zu neuen Mitgliedern der Berliner Akademie der Künste gewählt worden. Wie die Akademie am Mittwoch mitteilte, wurden auf der Frühjahrs-Mitgliederversammlung außerdem der Architekt Jürgen Sawade, der italienische Stadtplaner Marco Venturi, die in Stuttgart lebende Komponistin Adriana Hölszky und die Sekretärin der Abteilung Literatur der Akademie, Karin Kiwus, als neue Mitglieder zugewählt. dpa

Thomas Flierl, Berlins Kultursenator, hat sich zum Fortbestand der drei Berliner Opernhäuser bekannt, aber gleichzeitig den Bund zur Mithilfe bei der Finanzierung aufgefordert. Es müsse Anliegen des Bundes und der Länder sein, die Existenz der drei Häuser zu sichern, sagte Flierl im DeutschlandRadio Berlin. Die Frage, ob die Stadt drei Opernhäuser brauche, könne Berlin nicht allein beantworten. Die drei Häuser kosten die Stadt jährlich 115 Millionen Euro.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben