Kultur : Kulturnachrichten

Olivier Debre, der französische Maler, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Der Sohn einer wohlhabenden Familie ist bekannt für seine großformatigen, abstrakten Werke. Unmittelbar vor Beginn des Zweiten Weltkriegs begann seine künstlerische Ausbildung an der Schule der schönen Künste in Paris. Während des Krieges schloß sich Debre der Resistance an. Als Künstler gehörte er zum Kreis um Pablo Picasso. Debre starb bereits am vergangenen Dienstag, am Sonnabend wurde er nach einem Bericht der Zeitung "Le Monde" beigesetzt. AP



Mel Torne, der amerikanische Jazzsänger und Komponist, ist tot. Er starb am Sonnabend in Los Angeles mit 73 Jahren an den Spätfolgen eines Schlaganfalls. Torme war in den USA wegen seiner weichen Stimme und entsprechender Gesichtszüge unter dem Spitznamen "der Samtfrosch" bekannt. Bekannt wurde er durch den von ihm mitkomponierten "Christmas Song", den Nat King Cole zu einem großen Hit machte. Torme schrieb mehr als 300 Songs.



In Paris gibt es weiterhin lange Gesichter bei Touristen und Franzosen: Der Streik der Personals der meisten großen Museen geht heute in den 20. Tag. Bei einer Vollversammlung der Beschäftigten war am Sonnabend eine Fortsetzung der Arbeitsniederlegungen beschlossen worden. Wie die Gewerkschaften mitteilten, ergaben die Verhandlungen mit dem Kulturministerium keinen Kompromiß.



Der Deutsche Kulturrat hat die Entscheidung der zuständigen Bund-Länder-Kommission begrüßt, kulturelle Bildungsarbeit wieder als Förderschwerpunkt anzuerkennen. Für die Förderung von Modellprojekten stellen Bund und Länder für die nächsten Jahre sieben Millionen Mark bereit. ADN



Ein Komma zuviel und ein Wort zuwenig haben bei der Illustration zur Humboldt-Ausstellung der Akademie der Künste in der Ausgabe vom Sonntag zu einer Sinnverschiebung geführt: Das Bild "Alexander von Humboldt und Aime Bonplant im Urwald" malte Eduard Ender. Tsp

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