Kultur : Kulturpolitik: Goehler: Deutsche Oper nicht benachteiligen

Berlins Kultursenatorin Adrienne Goehler will noch im Sommer mit den Verantwortlichen der Staatsoper und der Deutschen Oper über das Ungleichgewicht reden, dass durch die Bundes-Zusage von 3,5 Millionen Mark für die Staatskapelle entstanden ist. Während die Staatskapelle durch die Gehaltserhöhung, die Daniel Barenboim beim Bundeskanzler erwirkt hat, glänzend dasteht, ist an der Deutschen Oper die geplante Wiedereinführung der vor zwei Jahren gestrichenen "Medienpauschale" durch die hauptstädtische Haushaltskrise äußerst fraglich. Es müsse deutlich werden, betonte Geoheler, dass die Deutsche Oper als größte Bühne Berlins nicht zum "zweiten Haus" werde. Kultur-Staatssekretärin Alice Stroever betonte, der Bund habe mit der Zahlung an die Staatsoper Prioritäten gesetzt: "Das Land Berlin jetzt Anstrengungen unternehmen, um dies auszugleichen."

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