Kulturtipps für Berlin : Wohin am Abend?

Wie man aus einem Affen, der Bananen isst, die er aus einem Haus gestohlen hat, einen halbwegs anspruchsvollen Popsong macht, zeigen Princess Chelsea heute im Privatclub. Was sonst noch in Berlin los ist? Die Kulturtipps!

Das Lisbeth Quartett.
Das Lisbeth Quartett.Foto: promo

Festival: Jazzdor Berlin

Bereits zum neunten Mal präsentiert das Jazzdor-Festival das Beste, was Jazz aus Deutschland und Frankreich zu bieten hat. Zum Auftakt trifft das Lisbeth Quartett auf den Saxofon- und Klarinettenvirtuosen Antonin Tri Hoang. Mehr Informationen finden Sie unter: www.jazzdor-strasbourg-berlin.eu
20 Uhr, 20/15 Euro, Kesselhaus, Knaackstr. 97, Prenzlauer Berg

Lesung: Eugen Ruge - Annäherung

Der Gewinner des Deutschen Buchpreises präsentiert Reisenotizen, die bei der Recherche für „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ entstanden.
20 Uhr, 5/3 Euro, Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Mitte

Pop: Princess Chelsea

Das muss man erst mal können: aus einem Affen, der Bananen isst, die er aus einem Haus gestohlen hat, einen doch halbwegs anspruchsvollen Popsong zu machen. Princess Chelsea kriegt das problemlos hin und setzt mit einerseits üppig barocken, andererseits kindlich naiven Songs eine schöne Tradition durchgeknallter Popmusik aus Neuseeland fort.
20 Uhr, 13 Euro, Privatclub, Skalitzer Str. 85/86, Kreuzberg

Filmfestival: Short Film Series 2015

Kurzfilme aus Griechenland, Palästina, Brasilien, Argentinien, Großbritannien und Frankreich hat das Radical Frame Film Festival am ersten Abend seiner zweiteiligen Short Film Series im Programm. Los geht es mit dem griechischen „The Man Who Fed His Shadow“, bei dem ein Mann in das Abendessen von Reichen eindringt und vorgibt, den eigenen Schatten essen zu können, und der argentinische Film „The Missing Looks“ führt zurück zur Militärjunta 1976. Schön bunt, das Programm.
20 Uhr, 6 Euro, Lichtblick-Kino, Kastanienallee 77

Liederabend: Stephan Rügamer

Fast sein gesamtes Sängerleben hat Stephan Rügamer an der Staatsoper verbracht. Das führte zu einem sehr vielfältigen Repertoire, was er mit Yves, Reger und Strauss beweist.
20 Uhr, 25/15 Euro, Staatsoper im Schiller Theater, Bismarckstr. 110

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