Kulturtipps für Berlin : Wohin am Abend?

Jetzt mal alle schön Mittel- und Ringfinger kreuzen: Der wiedervereinigte Wu-Tang Clan spielt heute in Berlin. Was sonst noch los ist? Wir haben die Kulturtipps.

Wu-Tang Clan.
Wu-Tang Clan.Foto: promo

Hip-Hop: Wu-Tang-Clan

Wenn der Wu-Tang Clan sich nach sieben Jahren zur Wiedervereinigung ankündigt, ist unklar, ob wirklich alle lebenden neun Mitglieder auftauchen werden. Zwar sind auch RZA, Methodman und Raewon angekündigt, aber schon in der Vergangenheit gab es unterschiedliche Live-Formationen des Clans. Und so gilt wohl für alle Fans: Tickets kaufen und auf eine echte Reunion hoffen.
18 Uhr, 40 Euro, Arena, Eichenstr. 4, Treptow

Liederabend: Katrin Sass & Band

Spätestens seit der Serie „Weißensee“ weiß man, dass Katrin Sass auch eine ernst zu nehmende Chansonnière ist. In ihrem Programm „Königskinder“ wechseln sich Brecht-Klassiker wie „Mack the Knife“ ab mit Volksballaden („Es waren zwei Königskinder“) und Ostrock-Hymnen („Über sieben Brücken musst du gehen“). Auch das Pionierlied „Unsere Heimat“ aus „Good Bye, Lenin!“ fehlt nicht.
20 Uhr, 24,50–29,50 €, Bar jeder Vernunft, Schaperstr. 24, Wilmersdorf

Literatur: 3000 Jahre Moderne

Es wird endgültig Zeit, das eurozentrische Weltbild aufzubrechen. Dass haben auch die Initiatoren des Poesiefestivals erkannt und zu einer Entdeckungstour eingeladen. Die chinesischen Lyriker Yang Lian, Zang Di, Ming Di und Wang Pu verbinden das alte und neue China miteinander .
19 Uhr, 6/4 Euro, Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Tiergarten

Filmreihe: Four Lions

Innerhalb der Veranstaltungsreihe „Die Nächte des Ramadan“ gibt es auch 2015 die Filmreihe „... wie im Film?! Muslimische Vielfalt in Berlin“. Die liefert gleich mit ihrem ersten Abend einen Coup. Denn in der Sehitlik-Moschee läuft jenes Werk, das 2011 für viel Aufsehen sorgte. Der Brite Chris Morris zeigt in seiner Satire „Four Lions“ einige Terroristen als absolute Volltrottel, die etwa ihre Sprengsätze an Raben ausprobieren. Anschließend Diskussion.
19 Uhr, Eintritt frei, Sehitlik-Moschee, Columbiadamm 128, Neukölln

Kammerpop: Einar Stray Orchestra

Der melancholische kammermusikalische Pop des Norwegers Einar Stray wird mal klassisch, mal elektronisch instrumentiert.
21 Uhr, 11,50 Euro, Berghain/Alte Kantine, Rüdersdorfer Str. 70, Friedrichshain

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben