Kulturtipps für Berlin : Wohin am Abend

„Was kostet ein Tanz?“, fragt Ricardo de Paula von der Tanzgruppe Oito, die am Abend in Kreuzberg auftritt. Außerdem spielt das älteste Orchester der Welt, das Royal Danish Orchestra, in Berlin. Die Kulturtipps.

Die Tanzgruppe Oito
Die Tanzgruppe OitoFoto: Kathleen Kunat

Soul - Leon Bridges

Sein erstes Berliner Gastspiel im Grünen Salon war im Nu ausverkauft. Nun darf der texanische Sänger und Gitarrist darauf bauen, dass hiesige Vintage-Soul-Fans mit den Stücken seines Hitdebüts „Coming Home“ vertraut sind. Aber auch Neueinsteiger dürften von seinem geschmeidigen – zu Recht mit Sam Cooke verglichenen – Gesang sofort verzaubert sein.

20 Uhr, 20 Euro, Kesselhaus, Knaackstr. 97, Prenzlberg

Kammermusik - Guy Braunstein Quintett

Damit Guy Braunstein mehr mit seiner Frau, der Flötistin Gili Schwarzmann, musizieren kann, hat er Beethoven und Kreisler für Flötenquintett bearbeitet.

19 Uhr, 15–45 Euro, Konzerthaus Gendarmenmarkt

Tanz - Gruppe Oito

Ricardo de Paula, künstlerischer Kopf der Gruppe Oito, hat aus den Unwägbarkeiten von Förderzu- und -absagen gleich mal ein Stück gemacht. „Was kostet ein Tanz?“, fragt de Paula und legt den Schwerpunkt auf das Geschäft mit der Kunst, indem er Tanz als Produkt thematisiert.
20 Uhr, 14/8 Euro, Ballhaus Naunynstraße, Naunynstr. 27, Kreuzberg

Musikfest - Royal Danish Orchestra

Das Royal Danish Orchestra gilt mit dem Gründungsdatum 1448 als das älteste Orchester der Welt. 440 Jahre später saß bei den Zweiten Geigen der Komponist Carl Nielsen, dessen unter dem Eindruck des ersten Weltkriegs entstandene 5. Sinfonie eine musikalische Manifestation des Widerstreits elementarster Naturkräfte darstellt und als sein klanglich avanciertestes Werk gilt.

20 Uhr, 15–64 Euro, Philharmonie Herbert- von-Karajan-Str. 1, Tierg.

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