Kulturtipps für Berlin : Wohin am Abend

Jan Becker will die Welt hyponisieren. Wem das zu viel ist, der kann sich die süddeutsche Kabarettistin Luise Kinseher anschauen gehen. Unsere Kulturtipps am Abend.

Musiker Alasdair Roberts
Musiker Alasdair RobertsFoto: drew farrell

Folk - Alasdair Roberts

Roberts’ Songs wirken mit ihren verschnörkelten Gesangslinien, der filigran gezupften Gitarre und poetisch-erzählerischen Texten angenehm aus der Zeit gefallen.

21 Uhr, 11 Euro Monarch Skalitzer Str. 134

Show - Jan Becker

Wo er auftaucht, fallen die Menschen reihenweise um und fühlen sich danach wie neu geboren. Doch Becker verwandelt sein Publikum mittels Hypnose nicht in willenlose Wesen, die der Lächerlichkeit preisgegeben werden, sondern propagiert die Kunst und den individuellen Nutzen der Selbsthypnose. In „Hypnotize the World“ schafft er neues Bewusstsein für die eigenen geistigen Stärken.

20 Uhr, 30–40,50 Euro Admiralspalast Friedrichstr. 101–102, Mitte

Gespräch - Simon Njami

Mit „Xenopolis“ hat der Pariser Kurator eine wunderbare Ausstellung über das Fremdsein in Städten gemacht. Sparsam inszeniert können sich die Arbeiten von Laurence Bonvin, Theo Eshetu, Anri Sala, Mwangi Hutter und Jan-P. E.R. Sonntag entfalten – und Chancen wie Gefahren des Fremdseins thematisieren. Heute spricht Njami mit Künstlern der Ausstellung.

19 Uhr, Eintritt frei DB-Kunsthalle Unter den Linden 13–15, Mitte

Kabarett - Luise Kinseher

Was ist der größte Adelstitel für einen bayerischen Kabarettisten? Genau – Hauptredner beim Starkbieranstich auf dem Nockherberg zu sein. Nun hat sich die wohl beste deutsche Kabarettistin mit ihrem Programm „Ruhe bewahren“ mal wieder aus ihrem süddeutschen Mikrokosmos getraut.

20 Uhr, 21,50–26,50 € Wühlmäuse Pommernallee 2–4, Charlottenburg

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