Kulturtipps fürs Wochenende in Berlin : Schade, dass Beton nicht brennt!

Wohin am Wochenende? Unsere Kulturtipps für Berlin, diesmal mit: Künstler Alfred Hrdlicka, Comedy im Open Stage Varieté, Formen des Protests, DJ Sinjin Hawke und Theater in der Brotfabrik.

Foto: Alfred Hrdlicka

Radierungen: Alfred Hrdlicka

Die Devise des Künstlers Alfred Hrdlicka lautete: „Alle Macht in der Kunst geht vom Fleische aus“. „Wie ein Totentanz – Die Ereignisse des 20. Juli 1944“ überspannt zwei Jahrhunderte deutscher Geschichte.

12–18 Uhr, Eintritt frei, Personalausweis erforderlich, Willy-Brandt-Haus Stresemannstraße 28, Kreuzberg

Foto: promo

Comedy: Open Stage Varieté

Das Open Stage Varieté in der Scheinbar ist die Mutter der Berliner Unterhaltungskunst. Seit 30 Jahren lautet das Motto: Bühne frei für jeden, der will. Das können hoffnungsvolle Talente, der Altersteilzeit Entronnene, unentdeckte Hinterhofpoeten oder Körperarbeiter sein.

20 Uhr, 9,50 Euro, Scheinbar Monumentenstraße 9, Schöneberg

Foto: picture alliance / ZB

Hausbesetzerfilm: Schade, dass Beton nicht brennt!

Parallel zur Ausstellung „Gasometer sprengt man nicht!“ in der Wabe läuft eine Filmreihe, die sich mit Formen des Protests, Berliner Subkulturen und der städtebaulichen Veränderung der Stadt beschäftigt. Heute zu sehen ist der 1981 entstandene Protestfilm „Schade, dass Beton nicht brennt!“, in dem sich das Regiekollektiv November Film mit Facetten der Hausbesetzerszene auseinandersetzt. Ein spannendes Dokument aus den 80ern.

19 Uhr, 5 Euro, Kulturzentrum Wabe Danziger Str. 101, Prenzlauer Berg

Foto: promo

Electronica: Sinjin Hawke

Angst ist ein Fremdwort für Sinjin Hawke. Der Musiker und DJ aus Montreal brach nach grandiosen Zeiten in Kanada überraschend die Zelte ab und ging nach Barcelona, wo er die ersten seiner wegweisenden Tracks für die Ewigkeit festhielt.

23.30 Uhr, 12 Euro, Gretchen Obentrautstraße 8–10, Kreuzberg

Foto: promo

Theater: Nur Kinder, Küche, Kirche

Schon in den 80ern war Dario Fos und Franca Rames Stück etwas angestaubt. Angesichts aktueller wertkonservativer Strömungen ist es aber klug von Lydia Wilke und Alberto Fortazzi, den Kampf der Frau gegen alte und neue Gewalten wieder auf die Bühne zu bringen.

20 Uhr, 12/8 Euro, Brotfabrik Caligariplatz, Weißensee

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