Kunst : Rauch wirft Hochschule fehlende Weltoffenheit vor

Der Maler Neo Rauch hat der Führungsspitze der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst fehlende Weltoffenheit und Aufgeschlossenheit vorgeworfen.

Es sei schon befremdlich, dass drei der vier Malereiprofessoren an der Schule vom Rhein stammten ebenso wie der Rektor selbst, sagte Rauch der „Leipziger Volkszeitung“. An der HGB schwelt seit Wochen ein Streit um die Nachfolge Rauchs als Malereiprofessor. Die Hochschule hat auf den Posten den Kölner Künstler Heribert C. Ottersbach berufen, Studenten und Professoren der Hochschule wie auch Rauch vermuten dahinter eine persönliche Entscheidung des Rektors Joachim Brohm. Dieser hatte den Vorwurf, er habe in den vergangenen Jahren nur ihm nahe stehende Professoren berufen, als „Unsinn“ zurückgewiesen. Die Tatsache, dass drei von vier Professoren am Fachgebiet Malerei der HGB aus dem Kölner Raum kämen, sei eine Zufälligkeit. Es sei in jedem Fall so gewesen, dass hier Kommissionen beschäftigt gewesen seien, die auch die Berufungsverfahren betreuten. An den meisten sei er überhaupt nicht beteiligt gewesen. ddp

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